Défi des Faverges

Crans-Montana 17.03.2018

Im Streitfall, ist das Reglement im französischer Sprache massgeben.
 
ALLGEMEINES
Der Défi des Faverges, hiernach DdF abgekürzt, ist ein Skitourenrennen, das alle zwei Jahre auf den Höhen von Crans-Montana-Aminona (VS) stattfindet.
Dieser volkstümliche Wettbewerb zielt darauf hin, den Sinn für Anstregnung zu entwickeln, den Mannschaftsgeist und die gegenseitige Hilfe unter Kameraden zu verstärken, den Fair Play unter Läufern, Veranstaltern und Zuschauern zu fördern, die Leute für die Schönheiten der Berge zu sensibilisieren, und gleichzeitig vollendeten Sportlern zu ermöglichen, sich in einer außergewöhnlichen alpinen Umwelt zu messen.

ORGANISATOREN
Der DdF wird vom SAC Sektion Montana-Vermala organisiert, in Zusammenarbeit mit Crans-Montana Tourisme und den Drahtseilbahnen Crans-Montana-Aminona SA.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Der DdF steht allen Amateurskitourenläufern offen, die gute Skitourenkentnisse und Bergsporterfahrung haben.

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt direkt über die Webseite.
Jede Mannschaft schreibt sich unter einem Identifizierungsnamen ein und wird durch den Mannschaftschef vertreten.
Durch seiner Unterschrift verpflichtet der Mannschaftschef seine Mannschaft. Er versichert das Reglement und die Bedingungen des Wettlaufs zu kennen und bestätigt das alle Angaben die er gemacht hat exakt sind.
Die Anzahl der Mannschaften ist begrenzt. Die Anmeldungen werden in Eingangsreihenfolge aufgenommen.
Die Anmeldung wird durch die Bezahlung der Anmeldegebühr bestätigt.

ANMELDEGEBŰHR
Um am DdF teilzunehmen, überweist jede Mannschaft eine Anmeldegebühr an die Organisation, wie es auf der  Website vermerkt ist
Die Gebühr deckt die Organisationskosten. Sie beinhaltet unter anderem die Anmeldung für den Wettlauf, das Erinnerungsgeschenk, das gute Essen und die Liste der Ergebnisse.
Im Falle einer Absage des Wettlaufs wird die Anmeldegebühr nicht erstattet, aber die Erinnerungsgeschenke werden an den Mannschaftschef geschickt.
Wenn eine Mannschaft ohne gültigen Grund (Krankheit, Unfall, …) nicht am Start erscheint, wird die Anmeldegebühr nicht erstattet

KATEGORIEN UND EINSTUFUNGEN
Der Wettlauf findet in Mannschaften von 3 Läufern statt, feminin, masculin oder gemischt.
Das Mindestalter ist auf vollendete 15 Jahre (ab 2002) festgelegt.
Die gemischten Mannschaften werden mit den masculinen Mannschaften eingestuft.
Die Einstufung findet je nach Strecke statt und in den folgenden Kategorien
 
 
Grand Défi Gesamtalter der Mannschaften
Seniors I maximum 102 Jahre
Seniors II von 103 bis 150 Jahre
Seniors III 151 Jahre und mehr
Dames  
   
Petit Défi  
Hommes  
Femmes  
   
Easy Défi  
Hommes populaires  
Femmes populaires  
Juniors maximum 60 Jahre (maximales Alter eines Junioren = 20 Jahre)

ERGEBNISSE
Die Ergebnisse werden nach Möglichkeit, nach der Ankunft der letzten Mannschaft, gemäss dem von den Veranstaltern vorgesehenen Programm, verkündet. Die Liste der Ergebnisse wird noch am Abend des Wettlaufs auf der Webseite www.defidesfaverges.ch veröffentlicht.

VERANTWORTUNG UND VERSICHERUNG
Jeder Läufer ist verpflichtet, eine verantwortliche Haltung gegenüber sich selbst, den anderen Konkurrenten, den Veranstaltern und den Zuschauern oder Dritte anzunehmen, die sich auf der Strecke des Wettrennens befinden können.
Die Veranstalter lehnen jede Verantwortung im Falle eines Unfalls und/oder nicht Beachten des vorliegenden Reglements ab. Jeder Läufer ist verpflichtet sich persönlich gegen Unfall/kankheit und Haftpflicht zu versichern, sowie für den Transport mit Hubschrauber. 

STRECKE
Die Strecke ist von des Organisatoren laut Karte auf der Webseite festgesetzt.
Die Strecke kann jederzeit, je nach Schnee- und Wetterbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen verändert werden. Die Läufer werden von den Organisatoren informiert. Im Zweifelsfall nehmen Sie mit dem Rennbüro Kontakt  auf.
"Le DdF" sieht drei Wettläufe vor : Grand DéfiPetit Défi und Easy Défi, nach der Beschreibung auf dem Anmeldeformular. Jede Mannschaft kann seine Strecke frei wählen.
Die Junioren dürfen nur am Easy Défi teilnehmen.
Je nach Bedingungen können die Strecken (Grand / Petit Défi / Easy Défi) aufgegeben und durch Ersatzstrecken ersetzt werden. Die Läufer werden darüber informiert.
Die Strecke wird mit speziellen DdF Markierungen signalisiert (Wimpel, Pflöcke, Seile, Netze, ...).
Die Läufer müssen der markierten Strecke folgen und nicht davon abweichen. Sie passen ihren Lauf den Bedingungen der Umgebung und des Momentes an (Geschwindigkeit, Sicht, Bedingungen der Piste, etc.). Wenn diese Vorschrift nicht respektiert wird kann eine Mannschaft disqualifiziert werden.
Die Ziellinie muss als Mannschaft überschritten werden, mit maximal 10 Metern Abstand zwischen den Läufern. Die Zeit wird gemessen, wenn der letzte Läufer die Linie überschreitet. Am Ziel übergibt die Läufer dem Kontrollpersonal den Chip.

STARTZEITEN
Die Startzeiten werden von den Organisatoren festgelegt und auf dem Anmeldeformular veröffentlicht.
Jede Mannschaft wählt seine Startzeit aus und hält sich daran.
Die Startzeiten können jederzeit geändert werden, je nach Schnee –und Wetterbedingungen wie auch aus Sicherheitsgründen.
Wenn die Startzeiten geändert werden, werden die Läufer von den Organisatoren informiert. Im Zweifelsfall nehmen Sie mit dem Rennbüro Kontakt auf.
Beim Grand und Petit Défi gibt es mehrere Starts. Der letzte Start jeder Kategorie ist für die schnellsten Mannschaften vorgesehen wohl wissend dass Durchlaufszeiten auf der Strecke festgelegt werden und beim Start des Rennens, auf Grund Wetterverhältnisse, abgeändert werden können.

KONTROLLEN
"Le DdF" verfügt auf der Strecke über 5 Kontrollposten dèr den Grand, 4 Kontrollposten für den Petit und 3 Kontrollposten dür den Easy Defi (Ziel inbegriffen).
Das Vorbeigehen an diesen Kontrollposten ist obligatorisch.
Die Mannschaften müssen vollständig und gruppiert am Kontrollposten erscheinen, Mannschaftschef an der Spitze.
Der Patrouillenchef ist selbst dafür verantwortlich das Vorbeigehen seiner Patrouille bei den Kontrollposten, wie auch am Ziel, abzustempeln, unabhängig vom Personal, das helfen würde.
Jedes nicht abgestempelte Vorbeigehen führt zur Disqualifikation.


VERSORGUNG
"Le DdF" organisiert auf der Strecke einige Versorgungsposten mit Getränken (siehe Plan der Strecke). Die Läufer kümmern sich um ihre zusätzliche (feste und flüssige) Versorgung. Sie lassen keinen Abfall auf der Strecke.

AUFGABE - DISQUALIFIZIERUNG
Jeder Läufer in Schwierigkeiten kann aufgeben. Im Falle einer Aufgabe zieht der Läufer seine Startnummer aus und übergibt sie einem seiner Kollegen oder einem Kontrollposten. Er begibt sich zum nächsten Kontrollposten und folgt den Anweisungen der Organisatoren. Der Läufer begibt sich zum Ziel, um sich als "ausscheidend" zu melden. Die Mannschaft kann den Lauf mit zwei Läufern fortsetzen aber sie wird nicht klassiert werden. Damit die Zeitmessung erfolgen kann, muss sie jedoch ihren Chip behalten und ihn bis ins Ziel kontrollieren lassen. Im Falle der Aufgabe von zwei Läufern wird die Mannschaft disqualifiziert. Sie meldet sich beim nächsten Kontrollposten und begibt sich entsprechend den Anweisungen der Organisatoren zum Ziel und meldet sich dort an.
Zeitbegrenzung des Durchlaufs: 11.00 Uhr auf dem Grand Mont-Bonvin. Die Mannschaften, die den Mont-Bonvin nach dieser Zeit erreichen, werden disqualifiziert und können das Rennen nicht fortsetzen.
Zur Information, der 2. Start des Petit Défi ist für Mannschaften geeignet, die fähig sind den Col de la Roue unter 2 ½ Stunden  zu erreichen.
Es gibt keine individuelle Wertung. Im Falle einer Aufgabe oder Disqualifizierung wird die Anmeldegebühr nicht zurückbezahlt. Die Nichtbeachtung des Reglements kann zur Disqualifizierung eines Läufers oder einer Mannschaft führen.
 
REKLAMATION UND PROTEST
Jede Reklamation kann Gegenstand eines Protests sein, der schriftlich, vom Mannschaftschef, beim Rennbüro, spätestens eine halbe Stunde nach Ende des Rennens einzureichen ist. Der Protest wird begründet. Es werden Fr 50.-- hinterlegt. Dieser Betrag wird zurückbezahlt, wenn der Protest angenommen wird. Über die Proteste wird ein Komitee urteilen, das mindestens einen Konkurrenten einschliesst. Die Entscheidungen des Komitees sind unwiderruflich.
 
AUSRŰSTUNG
Das folgende Material ist obligatorisch. Es muss beim Start des Rennens für die Kontrolle  vorgeführt werden.  Da nicht das gesamte Material vor dem Start überprüft werden kann, werden im Startraum  Personen, durch die Organisation  bevollmächtigt, Zufälligkeitskontrollen durchführen. Die Ausrüstung muss vom Start bis ins Ziel vollständig sein.

Pro Person:
Ein Paar Ski :
Mindestlänge: 150cm
Mindestbreite: 60mm
Stahlkanten über mindestens 90% der Skilänge.
Bindungen
Die Skibindungen müssen für den Aufstieg freie Beweglichkeit der Fersen erlauben und für du Abfahrt fixiert werden können.
Die Bindung muss mit einem seitlichen und frontalen Aulösesystem versehen sein, mit oder ohne Fangriemen.
Die Skischuhe:
Obligatorisch sind Tourenskischuhe mit Kunststoffschallenm mit oder ohne Schnalle(n) (Klettverschluss).
Die Schuhe müssen über den Fussknöchel reichen und Fuss und Knöchel vollständig umfassen sowie den sehr tiefen Temperaturen und den Anforderungen genügen.
VIBRAM (oder gleichwertig) Gummisohle mit midestens 4mm Porfil.
Die Sohlen müssen sich über mindestens 75% des Schuhwerks erstrecken
Langlaufskischuhe und ähnliche Schuhe sind strengstens verboten.
Ein Paar Alpin- oder Langlauf-Skistöcke
Ein Paar rutschfeste Felle:
Die Felle müssen frei entfernt und angebracht werden können. Die Verwendung von Klebeband oder Ähnlichem zur Verbesserung derGleitfähigkeit ist streng verboten.
Eine Schneesonde:
Eine mindestens 240 cm lange Schneesonde.
Skitourenbekleidung, die an die Bedingungen im Hochgebirge angepasst ist.
Ein Lawinenverschüttetensuchgerät LVS oder ARVA:
Ein Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (457 kHz) gemäss Standard EN 300718 in einwandfreiem Betriebszustand (Batterie - Empfang - Senden).
Das Gerät muss so nah wie möglich am Körper getragen werden und darf nicht sichtbar sein.
Es muss beim Start auf „Senden“ eingestellt werden und dies für die gesamte Dauer des Wettlaufs bleiben. Die „Suche“ darf nur bei einemRettungseinsatz aktiviert werden.
Ein Rucksack:
Der Rucksack muss gross genug sein, um das gesamte für den Wettlauf erforderliche Material zu fassen.
Der Rucksack muss hinten ebenfalls mit zwei Befestigungsmöglichkeiten versehen sein. (Tragen der Ski).

Eine Schneeschaufel:
Eine fabrikneue, nicht abgeänderte Schneeschaufel (Minimalfläche des Schaufelblatts 20 x 20 cm / in betriebsbereitem Zustand, MindestlängeSchaufelblatt + Stiel 50 cm.
Eine Űberlebensdecke: mit einer Mindestfläche von 1.80m2.
Eine Mütze, ein Paar Handschuhe.
Eine Startnummer (von der Organisation übergeben).
Ein Helm:
Alle Patrouillenläufer müssen mit einem Helm ausgerüstet sein, der der Norm UIAA 106, EN 12492 oder einer gleichwertigen Norm entspricht.
Das Tragen mit unter dem Kinn geschlossenen Riemen ist während des gesamten Wettlaufs obligatorisch.
Eine Sonnenbrille mit UV-Filter, eine Skimaske oder ein dem Helm angepasstes Visier.
Eine Stimlampe
Eine Identitätskarte.

Pro Mannschaft :
Ein paar Felle
Ein tragbares Telefon (Handy).
Ein Sanitätstasche: mit mindestens: Verbandspflaster, elastischer Binde undSchmerztabletten.

Diese Ausrüstung ist obligatorisch. Sie muss von den Läufern getragen werden und kann zu jeder Zeit kontrolliert werden.
Die Ausrüstung ist persönlich und unterliegt der Verantworung von jedem einzelnen Läufer.
Ausser dem Chip und der Startnummer stellen die Organisatoren kein Material zur Verfügung.
Der Austausch von verlorenem oder kaputtem Material ist erlaubt.
Jedes Teil der Ausrüstung das fehlt wird mit 3 Strafminuten an die Mannschaft sanktionniert.
Das Fehlen des LVS oder der Schneeschaufel führt zur Disqualifikation des Läufers.

ZUSÄTZLICHE BESTMMUNGEN
Jede Art von Hilfe, ausser Lebensmittelversorgung, ist untersagt.
Eine Mannschaft die eingeholt wird , muss auf Anfrage die Spur frei machen.
Das Tragen der Startnummer ist obligatorisch. Sie muss sichtbar auf dem rechten Bein getragen werden, Sponsorenaufschrift inbegriffen.
Jeder ist dazu verpflichtet einer Person in Gefahr beizustehen und den Organisatoren im Falle eines Unfalls zu helfen.
Die Leitung des Wettrennens organisiert eine Notrufnummer, die für "Le Ddf" reserviert ist.
Die Anwesenheit der Mannschaften bei der Preisverleihung ist erwünscht. Es werden keine Preise verschickt.
 
SCHLUSSBESTIMMUNGEN
Es ersetzt und hebt vorher erstellte Reglemente auf.
Das Reglement tritt am 1. Dezember 2017 in Kraft.